FSME Impfung in Wien

Die FSME-Impfung schützt vor der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), einer durch Zecken übertragenen Viruserkrankung des Gehirns und Nervensystems. Österreich zählt zu den Ländern mit erhöhtem FSME-Risiko, weshalb die Impfung für Personen empfohlen wird, die sich regelmäßig im Freien aufhalten. Die Grundimmunisierung bietet einen wirksamen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen und kann durch regelmäßige Auffrischungsimpfungen langfristig aufrechterhalten werden.

Krankheit
Zeckenstiche sind die häufigste und wichtigste Übertragungsart des FSME-Virus. Zwar ist nicht jede Zecke infiziert, doch in Risikogebieten, wie beispielsweise bestimmten Regionen Österreichs, ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion höher.
Risikogruppe
Menschen, die sich häufig in der Natur aufhalten, wie z. B. Wanderer, Landwirte oder Kinder, die draußen spielen, haben ein erhöhtes Risiko, von Zecken gestochen zu werden, insbesondere wenn sie sich in hohem Gras, Unterholz oder an Waldrändern aufhalten.
Impfschema
Die Grundimmunisierung umfasst drei Impfungen innerhalb eines Jahres. Die erste Auffrischung erfolgt nach drei Jahren, danach alle fünf Jahre.
Impfort
Am Heumarkt 3/1/11 1030 Wien

Impfung

Für Kinder und Erwachsene handelt es sich um eine dreiteilige Grundimmunisierung. Die Impfung ist ein Totimpfstoff, der in den Oberarm injiziert wird. Es sind in Österreich zwei gleichwertige Impfstoffe erhältlich. Die erste Auffrischungsimpfung ist nach drei Jahren erforderlich, danach bis zum 60. Lebensjahr alle fünf Jahre.

Impfschutz

Bereits nach zwei Teilimpfungen ist ein guter Schutz gegen FSME aufgebaut.  Nach der vollständigen Grundimmunisierung beträgt der Impfschutz nahezu 100 %. Die erste Auffrischung sollte nach drei Jahren erfolgen, die weiteren alle fünf Jahre bis zum 60. Lebensjahr und danach wieder alle drei Jahre.

Titertest für FSME

Wie bei vielen Viruskrankheiten ist ein Titertest möglich. Der allgemein verwendete Titertest ist jedoch nicht sehr zuverlässig, da er mit anderen Impfungen wie Gelbfieber oder Japan B Enzephalitis interagieren kann.  Darüber hinaus lässt sich die Schutzdauer nicht allein anhand der Titerhöhe bestimmen. Da die Kosten für den aussagekräftigen Neutralisationstest deutlich höher sind als die des Impfstoffs, wird allgemein empfohlen, alle fünf Jahre aufzufrischen, anstatt unsichere Titertests durchzuführen.

Betroffene Regionen

In Österreich gelten vor allem Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Burgenland, Tirol und Salzburg als Risikogebiete. Auch in Teilen Wiens und der anderen Bundesländer kann FSME vorkommen. Besonders in Mittel-, Ost- und Nordeuropa, aber auch in Teilen Asiens tritt FSME auf.

RegionenEuropaGUS

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Weitere Informationen zu FSME

Diese durch Zecken übertragene Virusinfektion führt zu einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute.  In seltenen Fällen kann sie auch durch Rohmilchprodukte übertragen werden.  Die Krankheit ist vor allem in Mittel- und Osteuropa bis hin nach Ostsibirien und Japan verbreitet. Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 20 Tagen treten grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen auf.  Diese Symptome bilden sich meist von selbst zurück. Bei einigen Patienten kommt es jedoch in einer zweiten Krankheitsphase zu einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute.  Diese ist gekennzeichnet durch Fieber, Kopfschmerzen, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen und Lähmungen.

Spezifische Therapie gibt es keine, es erfolgen lediglich symptomatische Maßnahmen.

Dank des FSME-Impfprogrammes ist die Erkrankung in Österreich selten geworden.

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