Malaria

Impfung

Trotz intensiver Forschung ist nach wie vor keine Malariaimpfung für Touristen vorhanden.

Prophylaxe

Mehrere wirksame Medikamente stehen zur Verfügung. Die richtige Auswahl ist wichtig.

Mückenschutz

Ein Schutz gegen Stechmücken durch eine Kombination von Maßnahmen ist notwendig.

Impfung gegen Malaria?

Trotz intensiver Forschung ist bis dato kein Impfstoff für Touristen vorhanden. Es sind jedoch hochwirksame Medikamente (Malariaprophylaxe) gegen diese Krankheit erhältlich.

Malariagebiete erstrecken sich in den tropischen und subtropischen Ländern aller Kontinente. Hauptrisikogebiete für eine Ansteckung mit Malaria für Touristen sind die Länder des tropischen Afrikas wie z.B. Kenia oder Tansania.

Medikamente

Statt einer Impfung gegen Malaria sind jedoch mehrere Medikamente am Markt. Diese werden je nach der geografischen Region (Resistenzen!) und dem individuellen Reisestil (z.B. Rucksacktourismus) von uns im Rahmen eines Beratungsgespräches gemeinsam ausgesucht.

Es gibt prinzipiell zwei Strategien:
1. Die durchgehende Malariaprophylaxe beginnend vor der Einreise in das Risikogebiet. Dies wird vor allem für Reisende in Hochrisikogebiete mit schlechter medizinischer Versorgung (z.B. tropisches Afrika) empfohlen.
2. Die Mitnahme von Notfallmedikamenten („stand by Therapie“) und Einnahme im Erkrankungsfall.

Mehr Informationen zu diesem Thema können sie in unserem Blogbeitrag "Malariaprophylaxe"nachlesen.

Nebenwirkungen

Alle Medikamente gegen Malaria haben unterschiedliche Nebenwirkungen, daher ist es besonders wichtig in einem persönlichen Gespräch das richtige Medikament für ihre Reise auszuwählen.

Die Krankheit

Malaria ist eine der häufigsten tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten weltweit. Neben Einheimischen der entsprechenden Gebiete sind auch Touristen regelmäßig betroffen. Es handelt sich um eine Parasiteninfektion (Plasmodien), die durch den Stich der Anophelesmücke übertragen wird. Nach einer Inkubationszeit von sechs Tagen bis zu mehreren Monaten kommt es zum plötzlichen Auftreten von hohem Fieber mit schwerem Krankheitsgefühl. Die Fieberschübe können je nach Unterart des Malariaerregers unterschiedliche Verläufe und Muster haben.

Speziell die gefährliche Malaria tropica (Erreger: Plasmodium falciparum) kann unbehandelt binnen ein bis zwei Wochen tödlich verlaufen.

Verbreitungsgebiete der Malaria

Wichtig

Vor Einreise in ein Malariagebiet sollte unbedingt das Thema Malariaprophylaxe beziehungsweise Notfallmedikament ausführlich mit einem Tropenmediziner besprochen werden. Ein Schutz gegen Mücken (lange Gewänder, Mückensprays, imprägnierte Moskitonetze,...) sollte in Risikogebieten durchgehend angewendet werden. Eine spezielle Herausforderung sind Langzeitaufenthalte in Malariagebieten.

 

Bis zu mehreren Monaten nach der Rückkehr aus einem Malariagebiet sollte jeder Fieberschub aufgrund einer möglichen Malaria umgehend von einem Tropenmediziner abgeklärt werden.