Impfungen
Für Namibia werden einige Impfungen empfohlen
Impfplan
Beachten Sie auch die im österreichischen Impfplan enthaltenen Impfungen
Mückenschutz
Beachten Sie unsere Empfehlungen für Mückenschutz
Beratung
Wir berücksichtigen Ihre individuelle Situation für Ihren Impfplan

Österreichischer Impfplan

Vor einer Reise nach Namibia sollten Sie prüfen, ob Ihre Standardimpfungen noch aktuell sind. Bringen Sie Ihren Impfpass einfach zu uns in die Tropenordination mit, wir werfen einen Blick darauf. Folgende "normale" österreichische Impfungen sollten überprüft werden: 

Bei Unklarheiten können wir in der Tropenordination auch Bluttests durchführen, um den bestehenden Impfstatus zu überprüfen. Dank Kombinationsimpfungen können wir durch zwei Impfungen alle "Kinderimpfungen" auffrischen.

Empfohlene Reiseimpfungen für Namibia

Malaria

In den meisten touristischen Gebieten Namibias, darunter Windhoek, Swakopmund und die Namib-Wüste, besteht kein Malaria-Risiko.  Malaria tritt hauptsächlich während der Regenzeit von November bis Juni in den nordöstlichen Regionen des Landes auf, insbesondere im Caprivi-Streifen und im Okavango-Delta.

Je nach Reiseroute wird eine Malariaprophylaxe für Namibia empfohlen.

Hepatitis A

Die Hepatitis A ist in Namibia verbreitet, besonders in Regionen mit niedrigen Hygienestandards. Übertragen wird sie meist über verunreinigte Lebensmittel oder Wasser. Die Leberentzündung äußert sich durch grippeähnliche Symptome und kann Gelbsucht auslösen.

Typhus

Typhus kann in Namibia auftreten, besonders in ländlichen Gebieten mit niedrigen Hygienestandards. Die Impfung wird nach individueller Risikobewertung empfohlen.

Tollwut

Die Tollwut ist in Namibia ein relevantes Risiko, da streunende Hunde und Wildtiere wie Schakale oder Fledermäuse als Überträger fungieren. Eine Impfung wird dringend empfohlen, besonders bei längeren Aufenthalten oder Reisen abseits der Städte.

Hepatitis B

Die Hepatitis B wird durch Blut oder Körperflüssigkeiten übertragen – etwa bei medizinischen Eingriffen, ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder unsauberen Tätowierungen. Die Infektion kann chronisch werden und die Leber dauerhaft schädigen.

Meningokokken

ZurMeningokokken-Meningitis kommt es in Namibia vor allem während der Trockenzeit von Mai bis Oktober.

Eine Impfung wird für Reisende empfohlen, die häufig engen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung Namibias haben.

Gelbfieber

Für eine Direktanreise aus Europa (Deutschland, Österreich, Schweiz) ist eine Gelbfieberimpfung für Namibia nicht vorgeschrieben, da Namibia selbst gelbfieberfrei ist. Gesetzlich verpflichtend ist ein Nachweis nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) nur unter bestimmten Bedingungen:

  • Voraufenthalt in Endemiegebieten: Wenn Sie innerhalb der letzten Tage vor Ankunft aus einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Risikogebiet (Teile des tropischen Afrikas oder Südamerikas) einreisen.
  • Flughafentransit: Wenn Sie auf dem Weg nach Namibia einen Transitaufenthalt von mehr als 12 Stunden an einem Flughafen in einem Gelbfiebergebiet (z. B. in Äthiopien oder Kenia) hatten.
  • Altersgrenze & Gültigkeit: Die Nachweispflicht gilt für Reisende ab dem vollendeten 9. Lebensmonat. Die Impfung muss mindestens 10 Tage vor Ankunft im offiziellen gelben Impfpass dokumentiert sein und schützt gemäß WHO formal lebenslang.

Wer ohne Zwischenstopp in einem Risikogebiet nach Namibia reist, benötigt die Impfung nicht.

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Am Heumarkt 3/1/11

1030 Wien

Der richtige Mückenschutz in Namibia

Da in Namibia neben Malaria auch manche virale Erkrankungen durch Mücken übertragen werden, ist ein konsequenter Schutz vor Stichen Ihre wichtigste Verteidigungslinie.

Siehe unser Kapitel über Mückenschutz

Sonstige Gesundheitsgefahren

  • Durchfallerkrankungen sind in Namibia ganzjährig und im gesamten Land häufig. Das Leitungswasser hat in Namibia keine Trinkwasserqualität, weshalb nur originalverpackte Getränke oder abgekochtes Wasser konsumiert werden sollten.
  • Zur Übertragung der Schlafkrankheit durch Tsetse-Fliegen kam es sporadisch im Norden des Landes im Caprivi-Streifen. Derzeit keine gemeldeten Fälle.
  • Baden in stehendem Gewässer stellt ein Risiko für eine Schistosomiasis dar. Die Infektion erfolgt durch Larven des Pärchenegels, die beim Schwimmen durch die Haut eindringen und das vor allem im Okavango- und Caprivi-Streifen.

Daher sollten sie, wenn sie nach einem Urlaub in Namibia erkranken unbedingt von einem Tropenmediziner abgeklärt werden.

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Jede Reise ist einzigartig – und genau so sollte auch Ihre Gesundheitsvorsorge sein. In der Tropenordination in Wien nehmen wir uns Zeit für Sie. Wir besprechen Ihre genaue Reiseroute, berücksichtigen Ihren Reisestil sowie eventuelle Vorerkrankungen und erstellen einen maßgeschneiderten Impf- und Vorsorgeplan für Ihren Traumurlaub in Namibia.

Häufige Fragen (FAQ)